Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, in welchem ein Dritter ohne Entscheidungskompetenz Konfliktparteien darin untestützt, eine neue WIN-WIN-Lösung zu finden.
Es wird davon ausgegangen, dass die Mediant:nnen die Kompetenz zur Lösung ihrer Probleme besitzen.
Mann sagt etwas. Frau hört wohl die Worte, versteht aber etwas völlig anderes, ist enttäuscht und gleich oder später, je nach Temperament kriegt Mann ein verbales Brett vor den Kopf, weiß überhaupt nicht was los ist, fühlt sich entsprechend schlecht behandelt und der Streit eskaliert.
Mann ist frustriert, Frau hatte sich das alles anders vorgestellt und weil sie alle nicht aus ihrer Haut können und eins das andere ergibt, entsteht mit der Zeit daraus ein Zerwürfnis, manchmal auch ein tiefes .
Um nicht falsch verstanden zu werden: Das funktioniert anders herum genauso prima.
Das klappt im Job, unter Freunden, im Sportverein und in der Wohngemeinschaft.
Was wäre wenn Mann seine Worte mit mehr Bedacht gewählt hätte?
Was wäre wenn Frau noch mal nachgefragt hätte?
Wer weiß, vermutlich wärs netter geworden.
Letztendlich hat das alles viel mit Kommunikation und Erwartungshaltungen zu tun.
Was wäre, wenn man sich die eigenen und die Erwartungen des Anderen mal genauer anguckt, wenn man mal darüber redet, wie man miteinander redet und wenn einer aufpasst, das keiner zu kurz kommt und jeder ausreden darf?
Ein Allheilmittel ist MEDIATION nicht, funktioniert aber erstaunlich oft.
Richter treffen Entscheidungen.
Therapeuten klären Beziehungen.
Schlichter entwickeln eigene Lösungsvorschläge.
Anwälte vertreten die Position ihrer Klienten.
Mediatoren belassen die Verantwortung für die Inhalte eines Konfliks bei den Beteiligten.
Mediatoren sind allparteilich und neutral.
Mediatoren schaffen einen klar strukturierten Gesprächsprozess.
Mediatoren belassen die Verantwortung für die Inhalte eines Konflikts bei den Beteiligten.
Ich orientiere mich am verbreiteten 5 Phasenmodell.
Fragen zur Mediation

