Supervision

Gruppen und Einzelpersonen

Supervision ist ein offenes Konfliktlösungsverfahren, eine Form der Beratung, die Teams, Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen bei deren Reflexion und Verbesserung ihrer Prozesse begleitet.
Im Fokus stehen Beziehungsdynamiken, Zusammenarbeit im Team, persönliche Rollen und Haltungen.
Supervision kann helfen, die Diskrepanz zwischen einem veränderungswürdigen Zustand und einem gewünschten Zielzustand zu überwinden.

Fragen zur Supervision

Alles hat mit Allem zu tun.
Der systemische Aspekt bezieht die Erlebenswelt der Supervisand:innen mit ein, beleuchtet Beziehungen, mögliche verdeckte Aufträge und Abhängigkeiten.

Kurz gesagt:
Mediation ist bei einem relativ klar definiertem Konflikt das Mittel der Wahl, während die Supervision bei eher offenen Problem- oder Fragestellungen Anwendung findet.
Wer es etwas genauer wissen möchte, dem sei meine Arbeit „Mediation vs. Supervision“ empfohlen.

Personen oder Gruppen, die in Problemen oder Fragen feststecken, über einfache Lösungen, die bekanntlich oft nur bedingt funktionieren, nicht hinaus kommen oder Teams und Einzelpersonen, die ihre Prozesse besser verstehen wollen.
Ein Außenstehender, nicht involvierter hat oft einen anderen Blick auf die Prozesse und kann meist ganz neue Fragen stellen und somit Impulse setzen, die die vorhandene Expertise im Raum frei setzen.

Ein Mann kriecht des Nachts um eine Laterne und sucht den Boden ab. Sein Nachbar kommt hinzu und fragt: „Was machst du da?“. Der Mann sagt: „Ich suche meinen Schlüssel.“
Daraufhin sagt der Nachbar: „Ich will dir helfen.“ geht ebenfalls auf die Knie und so suchen sie zu Zweit den Boden ab.
Nach einer Weile fragt der Nachbar: “ Wo hast du denn den Schlüssel verloren?“ „Dort hinten am Haus irgendwo.“ antwortete der Mann. „Und warum suchst du dann hier?“ „Na hier ist es wenigstens hell.“

Wir suchen eben gerne im Hellen und wundern uns, warum wir den Schlüssel nicht finden. Manchmal hängt er uns sogar um den Hals und wir sehen ihn nicht. Wir gucken da ja auch nicht hin. Vielleicht ist der Schlüssel ja auch unterm Pullover. Da hilft selbst ein Spiegel nicht.
Wenn dann ein nicht Involvierter von außen guckt und fragt und nachfragt, ist die Lösung oft ganz nah.
Das ist der Job des Supervisors, gute Fragen stellen.

otto von rechts