Systemische Supervision

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Systemische Supervision

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Eine kleine Geschichte

Der Mullah kriecht des Nachts um eine Laterne und sucht den Boden ab. Ein Mann kommt hinzu und fragt: „Was machst du da?“. Der Mullah sagt: „Ich suche meinen Schlüssel.“
Daraufhin sagt der Mann: „Ich will dir helfen.“ geht ebenfalls auf alle viere und so suchen sie zu Zweit den Boden ab.
Nach einer Weile fragt der Mann: “ Wo hast du denn den Schlüssel verloren?“ „Dort hinten am Haus.“ antwortete der Mullah. „Und warum suchst du dann hier?“ „Na hier ist es wenigstens hell.“

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Stimmt, wir suchen gerne im Hellen und wundern uns, warum wir den Schlüssel nicht finden. Manchmal hängt er uns sogar um den Hals und wir sehen ihn nicht. Wir gucken da ja auch nicht hin. Vielleicht ist der Schlüssel ja auch unterm Pullover. Da hilft selbst ein Spiegel nicht.
Wenn dann ein nicht Involvierter von außen guckt und fragt und nachfragt, ist die Lösung oft ganz nah.
Das ist der Job des Supervisors, gute Fragen stellen.

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Die Supervision ist ein offenes Konfliktlösungsverfahren, eine Form der Beratung, die Teams, Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen bei deren Reflexion und Verbesserung ihres Handelns begleitet.
Im Fokus stehen Beziehungsdynamiken, Zusammenarbeit im Team, persönliche Rollen und Haltungen.
Supervision kann helfen, die Diskrepanz zwischen einem veränderungswürdigen Zustand und einem gewünschten Zielzustand zu überwinden.

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Alles hat mit Allem zu tun.
Der systemische Aspekt bezieht die Erlebenswelt der Supervisand:innen mit ein, beleuchtet Beziehungen, mögliche verdeckte Aufträge und Abhängigkeiten.

[/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=“Was ist der Unterschied zur Mediation?“ open=“off“ _builder_version=“4.10.6″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“]

Kurz gesagt:
Mediation ist bei einem relativ klar definiertem Konflikt das Mittel der Wahl, während die Supervision bei eher offenen Problem- oder Fragestellungen Anwendung findet.
Wer es etwas genauer wissen möchte, dem sei meine Arbeit „Mediation vs. Supervision“ empfohlen.

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Dies ist schwer zu sagen, weil es ja sehr verschiedene Supervisionszenarien gibt und das System eben sehr offen ist.
Grundsätzlich gilt, dass die Supervisand:innen die Themen bestimmen, der Supervisor das Gespräch moderiert und mit Fragen, bestehende Positionen in Frage stellt.
Es besteht die grundsätzliche Annahme, dass die Lösung des aktuellen Problems bereits bei den Supervisand:innen vorhanden ist und in Supervisionsprozess zu Tage gefördert werden kann.

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